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Ausserschulische Lernorte

Bei     dem     Begriff     außerschulischer     Lernort          geht     es     darum,     schulisches     und außerschulisches    Lernen    zu    verbinden,    indem    der    Klassenraum    verlassen    wird,    um Lernräume aufzusuchen und Erfahrungsräume zu erkunden.   Lernorte   außerhalb   des   Klassenzimmers   sind   also   nicht   vom   Unterricht   isoliert,   sondern sind     Elemente     eines     erfahrungsorientierten     Unterrichts     und     steigern     durch     die unmittelbare   Begegnung   mit   bestimmten   Unterrichtsinhalten      die   Lernbereitschaft   der Schüler/innen.   Denn durch Unterrichtsgänge, Exkursionen, Wanderungen oder auch durch Schullandheimaufenthalte: findet eine persönliche Auseinandersetzung mit dem Unterrichtsinhalt statt. werden Schüler durch eigene Erfahrungen problemsichtiger gemacht. wird die Klasse als soziale Gruppe (soziales Lernen) gefestigt und weiterentwickelt. wird verantwortungsvolles Handeln gefördert. werden sachgerechte Arbeitstechniken angewendet.   Außerschulische   Lernorte   stellen   somit   eine   sinnvolle   Ergänzung   und   Veranschaulichung des    Unterrichts    dar    und    die    Selbsttätigkeit    der    Schüler/innen    haben    einen    hohen didaktischen Stellenwert.   Lernmöglichkeiten am außerschulischen Lernort sind vielfältig. Möglich sind z. B.: fächerübergreifendes Lernen entdeckendes Lernen situationsbezogenes Lernen und Authentizität entwicklungsgemäßes Lernen ganzheitliches Lernen offenes Lernen soziales Lernen Naturerfahrung und Naturerlebnispädagogik Umweltbildung und Umwelthandeln projektorientiertes Lernen   Bei    uns    an    der    Schule    werden    verschiedene    außerschulische    Lernorte    regelmäßig aufgesucht, z.B. besucht jede Klasse einmal im Schuljahr das Bücherschiff . In       regelmäßigen       Abständen       werden       auch       Leserucksäcke       ausgeliehen,       an Leseveranstaltungen im Bücherschiff wird ebenfalls teilgenommen.   Auch    der    Besuch    der    Station    Natur    und    Umwelt     erfolgt    ab    dem    2.    Schuljahr regelmäßig   zu   den   verschiedensten   Themengebieten   und   die   Klassen   4   nehmen   jedes Jahr an den waldpädagogischen Spielen teil.   Unterrichtsgänge     durch    den    Schulbezirk    werden    mit    der    Polizei     im    1.    Schuljahr durchgeführt  genauso wie Tempomessungen in der 30- er Zone im 4. Schuljahr.   Kontakte    zu   den   umliegenden   Altenheimen    werden   gepflegt.   Die   Senioren   freuen   sich über diverse „Vorträge“ der Jüngeren.   Die    4.    Schuljahre    nehmen    an    dem    WZ-    Projekt    Klasse    Kids     teil    und    erfahren projektmäßig  alles über die Entstehung einer Tageszeitung.   Zum    Waldpädagogisches    Zentrum         und    zum    von    der    Heydt    Museum     bestehen ebenfalls Kontakte.   Kinderkonzerte in der Stadthalle werden nach Möglichkeit besucht.   Der   Theater   Work-Shop    in   der   Gesamtschule   Else   Lasker   oder   der   Work-Shop   vom Theaterpädagogen   als   Vorbereitung   auf   den   Theaterbesuch   werden   auch   gerne   wahr genommen.   Die   Klassenfahrt   im   3.   Schuljahr   stellt   für   Schüler/innen   und   Lehrer/innen   immer   ein besonderes Erlebnis dar.   Durch     unsere     Papiersammelaktion     ermöglicht          uns     die     AWG     einen     jährlichen Zoobesuch.   Dem    Bereich    des    außerschulischen    Lernortes    sind    keine    Grenzen    gesetzt.    Jeder Spaziergang   durch   den   Wald   lässt   sich   nutzen,   die   Natur   zu   erfahren   und   kennen   zu lernen.    Jeder    Ausflug    auf    den    Spielplatz    dient    dem    Miteinander    und    dem    sozialen Lernen.
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