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Sexueller Missbrauch

1. Mein Körper gehört mir   Die   Schulkonferenz   beschloss   als   Präventionsmaßnahme   gegen   den sexuellen             Missbrauch             die             Aufführungsreihe             der Theaterpädagogischen    Werkstatt    Osnabrück    "Mein    Körper    gehört mir"     ab    2xxx    in    den    Klassen    3    und    4    durchzuführen    und    diese Veranstaltungsreihe   alle   zwei   Jahre   zu   wiederholen,   so   dass   sich   alle SchülerInnen       der       Schule       entsprechend       mit       dem       Thema auseinandersetzen. Das     Präventionsprogramm     bietet     im     Rahmen     des     Sexual-     und Aufklärungsunterrichts    in    den    Schulen    drei    Unterrichtsstunden    im Klassenverband    in    wöchentlichem    Rhythmus    an.    Voraus    geht    eine Sichtveranstaltung      für      Eltern      und      Lehrer,      um      so      auf      den Themenkomplex   vorzubereiten   und   über   die   Art   der   Darstellung   für die Kinder aufzuklären. Die    Maßnahme    gliedert    sich    in    drei    Abschnitte.    Die    Schüler    und Schülerinnen     lernen     im     ersten     Teil     Grundfertigkeiten,     um     ihr Selbstvertrauen    zu    stärken    und    Situationen    besser    einschätzen    zu können.   Sie   lernen,   ihren   Körper   als   etwas   Wertvolles   zu   betrachten, wofür    sie    selbst    in    gewissem    Maße    mitverantwortlich    sind.    Das Begriffspaar Ja-Gefühl und Nein-Gefühl wird eingeführt und gefestigt. Im   zweiten   Teil   spielen   die   Schauspieler   der   Theatergruppe   wie   auch schon     im     ersten     Teil     alltägliche     Situationen,     in     denen     Kinder entdecken,    was    unter    sexueller    Misshandlung    durch    Fremde    zu verstehen ist. Der    dritte    Teil    handelt    vom    Inzest    durch    Familienmitglieder    oder andere   vertraute   Personen.   Den   Schülern   wird   erklärt,   wie   wichtig   es ist,   nach   Hilfe   zu   suchen   und   weiter   zu   suchen,   auch   wenn   sie   nicht sofort jemanden finden, der ihnen glaubt. Darüber   hinaus   wird   in   Hinblick   auf   neue   Medien   und   somit   neue Gefahrenquellen   auch   das   Thema   Chat-Bekanntschaften   thematisiert. Beispielhaft    werden    die    Kinder    für    einen    vorsichtigen    Umgang    mit dem Internet sensibilisiert. Das Konzept hilft den Kindern zu entdecken, dass sie zwischen Ja-Gefühlen und Nein-Gefühlen unterscheiden können, dass sie ihren eigenen Gefühlen vertrauen sollen, dass ihr Körper ihnen allein gehört, dass sie selbst in gewissem Maße für ihre Sicherheit mitverantwortlich sind, dass es feste Regeln dafür gibt, sich auch in unsicheren Situationen zu schützen. Die      Schüler      und      Schülerinnen      entwickeln      Schritt      für      Schritt Fähigkeiten,    sich    gegen    eine    Misshandlung    zu    wehren.    Dabei    soll ausdrücklich   vermieden   werden,   den   Kindern   Angst   und   Misstrauen zu   vermitteln.   Die   Finanzierung   des   Projekts   erfolgt   im   Wesentlichen durch   die   Eltern,   den   Förderverein   der   Grundschule   Birkenhöhe   und Spendengeldern     verschiedener     Organisationen.     In     allen     Klassen- pflegschaftssitzungen   der   Klassen      3   und      4   wurde   das   Konzept   und seine Durchführung in mehrheitlicher Abstimmung angenommen.
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